Amelie von Wulffen

Vortrag
Amelie von Wulffen über den Moment der Malerin
Dienstag, 14. Januar 2014, 18 Uhr, Aula

Anknüpfend an ihre aktuelle Ausstellung 'Am kühlen Tisch' im Portikus wird Amelie von Wulffen über ihre Kunst sprechen, die zur Zeit aus Ölbildern und Zeichnungen besteht. Auf Basis dieser Feststellung wird die Künstlerin auf andere von ihr angewandte Techniken wie Collagen, Wandbilder, Trickfilme, Zeichnungen und Fotos eingehen und der Frage nachgehen, wie es so weit kommen konnte, dass sie im Moment Malerin ist.

Von Wulffen (geb. 1966 in Breitenbrunn, Oberpfalz) lebt und arbeitet in Berlin. Bekannt wurde sie mit großen fragmentarischen Bildern, in denen die Technik von Zeichnung, Malerei und Collage oftmals in einer einzigen Arbeit kombiniert ist. Sie studierte an der Akademie der Bildenden Künste München. 2000 erhielt sie den Villa-Romana-Preis, 2002 den Ars-Viva-Preis. Sie war auf der 50. Venedig Biennale und der Manifesta 5 vertreten, Einzelausstellungen fanden u.a. 2012 im Aspen Art Museum, Colorado, 2009 im Kunstraum Innsbruck, 2006 im Kunstmuseum Basel und im Kunstverein in Düsseldorf sowie 2005 im Centre Pompidou, Paris, statt.

Im Anschluß an den Vortrag findet die Veröffentlichung der neuen Publikation 'Amelie von Wulffen - Am kühlen Tisch' um 20 Uhr im Portikus in Anwesenheit der Künstlerin statt.